LIEBE GÄSTE, HERZLICH WILLKOMMEN
2009-01-01
Liebe Gäste

In der wohl schönsten und ältesten Engadiner Stüva werden Sie die Zeit vergessen.

Die ländliche, mit Leidenschaft zubereitete Küche, hat die Pensiun Chastè weit über die Silser Grenzen hinaus bekannt gemacht.

In unbefangener Atmosphäre wird Ihr Gaumen mit feinen Gerichten verwöhnt. Immer wieder werden Sie mit Köstlichkeiten aus dem Weinkeller überrascht, welcher vorwiegend mit Weinen aus der Schweiz und Italien bestückt ist.

Die Stüvaküche ist täglich geöffnet von:
11.30 – 14.00 Uhr und 18.00 – 21.00 Uhr


Pensiun Chastè, Geschwister Godly,
7515 Sils-Baselgia
081 826 53 12

PENSIUN CHASTÈ IN DER NZZ
2009-01-10
Am 2. Februar 2008 hatten wir die grosse Ehre, in der NZZ (Neuen Zürcher Zeitung) einen Ganzseitigen Bericht über unser Haus zu finden.
Wir möchten uns ganz herzlich bei der Autorin / Stammgast Daniela Kuhn dafür bedanken.
Den Wunderschönen Artikel finden Sie unter folgender Adresse:
http://www.nzz.ch/magazin/dossiers/festina_lente_1.663959.html

GRAUBÜNDEN GEHT AUS 2010
2010-02-15
Was für eine schöne Stüva!
Altes Arvenholz, an den Wänden alte Fotos und Bilder, Geweihe und eine alte Uhr, in der Ecke ein Specksteinofen, schöne alte Tische und Stühle.
Alles wirkt echt und urchig, nichts ist chic herausgepützelt. Dass der Klötzliparkettboden neueren Datums ist, stört dabei überhaupt nicht.
Bald 500 Jahre alt ist das Haus schon, das seit 100 Jahren die \\\"Pensiun Chastè\\\" ist, in der schon allerhand prominente Geistesgrössen abgestiegen sind.
Wir sind nicht Pensionsgäste, sind nur zum Abendessen hierhergekommen. Im Gang hat uns ein junger Mann mit Handschlag begrüsst, und jetzt sitzen wir eben in dieser schönen Stüva, die gleich rechts nach dem Hauseingang liegt. Die Karte, die uns gebracht wird, ist übersichtlich: vier Vorspeisen, vier Hauptgänge, vier Desserts. Vorspeise und Hauptgang kosten zusammen zwischen 42 und 48 Franken und können beliebig kombiniert werden, der Hauptgang bestimmt den Preis.
Bündnerteller, Gerstensuppe, Sommersalt und Spinatravioli sind an diesem Sommersonntagabend die Vorspeisen, Polenta mit Bergeller Steinpilzen, Lammkotelettes mit Bratkartoffeln und Gemüse, Saltimbocca alla Romana mit Parmesanrisotto und Silserseeforelle mit Reis und Spinat die Haupgänge. Wir bekommen einmal den Sommersalat und die Saltimbocca (Fr.46.-) und einmal den Bündnerteller und die Forelle (Fr.48.-) aus dem See, der nur wenige Schritte enfernt liegt. Bevor es soweit ist mit dem Essen, entschuldigt sich der freundliche junge Mann, er müsse uns jetzt ein paar Minuten alleine lassen: \\\"Wir servieren hinten gleich den Hauptgang\\\" Hinten? \\\"Im Säli für die Pensionsgäste. Wir haben volles Haus.\\\" Wir sitzen hinten am Ofen und hören dem älteren Paar vorn am Fenster zu, das in breiten Berndeutsch ausführlich einen Artikel im letzten \\\"Kirchenboten\\\" diskutiert. Aber lange dauert es nicht, bis unsere Vorspeisen kommen, die so solid und lecker sind wie danach die Hauptgänge. Hier wird einfach und unpätentiös gekocht, aber mit Liebe, und das Resultat mundet.
Die Weinkarte ist umfangreicher als das Blatt mit den Speisen. Sie konzentriert sich vor allem auf Bündner und italienische Weine. Und da man ja nicht immer Herrschäftler trinken mag, wählen wir heute den Klèos Paestum 2004 (Fr.44.-), einen schön würzigen Aglianico aus dem süditalienischen Kampanien.
Mit einem feinen Karamelköpfli (Fr.10.-) und einem Eiskaffee (Fr. 9.50) beschliessen wir den gemütlichen Abend in diesem sympathischen Haus.


Bündner Institutionen: Rang 14